
Luege, lose, schmöcke
Tiere beobachten, erforschen heisst nicht unbedingt diese auch dauernd sehen zu müssen. Es gibt Spuren: Trittspuren, zum Beispiel mit Gips ausgiessen, Frassspuren Knochenreste von gestorbenen Tieren usw.
Tiere kann man hören: beim Fressen beim Gehen beim Rufen. Welche Vogelart beginnt als Erste in der Morgendämmerung mit ihrem Lied, welche ist abends die Letzte? Je nach Jahreszeit ändern sich die „Vorsänger"!
Fuchs und Dachs haben eine relativ starke Ausdünstung, die selbst wir Menschen bei günstiger Witterung mit unserer Nase riechen können. Dank der relativ guten Wasserqualität leben auch viele Tiere im Bach selbst. Damit sind nicht die Fische gemeint, die natürlicherweise nur bis zum ersten, für sie unüberwindlichen Wasserfall vorkommen würden, aber im ganzen Bachlauf verbreitet sind. Viele Kleinlebewesen sind unter den Steinen verborgen, vom strudelnden Wasser umspült, das ihnen Nahrung und Sauerstoff zuführt. – Drehen Sie einmal einen Stein um!
"Seevögel" war eine Sonderausstellung im Ortsmuseum Küsnacht 1991 – 1992.
Alljährlich vollzieht sich ein jahreszeitlich bedingter Wechsel von verschiedenen Vogelarten auf dem Zürichsee. Diese Ausstellung wollte den Besucher motivieren, diesen Austausch, dessen Hintergründe und die einzelnen Vogelarten stärker zu beachten und besser kennen zu lernen.
Mit ganz herzlichen Dank an Kurator vom Ortsmuseum Küsnacht, Christoph Schweiss, der uns Texte und Bilder zur Verfügung gestellt hat.