
Der Bund kann seine Vorbild- und Führungsrolle im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit in der Gesamtentwicklung des Landes wegen divergierender politischer Interessen nur bedingt wahrnehmen. Eine Verbesserung der Situation darf dann erwartet werden, wenn die Bevölkerung über die ökologischen Zusammenhänge und die sozioökonomischen Folgen des Ressourcenverbrauchs häufiger und professionell orientiert wird und durch die Medien Gelegenheit erhält, sich dazu zu äussern.
Beispiele für dringliche Massnahmen:
• | Richtwerte und Ziele auf den Grundlagen von Rio+10 übergeordnet definieren. |
• | Kriterien und Prioritäten für die Lebensräume der Zukunft bezeichnen (Biodiversität). |
• | Lobbying für Natur- und Artenschutz mit konkreten Forderungen verstärken. |
• | Wertbewusstsein für Biodiversität in der Gesellschaft durch Bildung fördern. |
• | Durch Anreize Interesse und richtiges Verhalten erzeugen (lok. Agenda 21). |
• | Förderung des Interesses der Medien an regelmässiger Berichterstattung. |