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These 1
Seegemeinden an der Goldküste

THESE 1 - NATURNAHE LEBENSRÄUME FÖRDERN

Der Verlust von naturnahen Lebensräumen geht mangels wirksamer Gegenmassnahmen weiter. In der Land- und Forstwirtschaft kann und soll die Biodiversität mit ökologischen Ausgleichsflächen von ausreichender Qualität und Ausdehnung gezielt gefördert werden. Das Netzwerk Schweiz ist mit Durchlässigkeitskonzepten im Strassen- und Siedlungsbau zu unterstützen. Der Tourismus soll auf naturschonende Programme setzen. Zur Aufwertung der Gewässer und ihrer Ufer muss der Bund ein qualitativ gutes Schwerpunktsprogramm entwickeln.

Beispiele für dringliche Massnahmen:

• 

Vergrösserung der Feuchtgebietsflächen und Schaffung ausreichender Pufferzonen sowie von Versickerungszonen und Überschwemmungsgebieten.

• 

Ausrichtung der Waldnutzung in der Waldentwicklungsplanung (WEP) auf regionalspezifische Artenpotenziale.

• 

Bindung der Landwirtschaftsbeiträge an qualitative und quantitative Kriterien (regionale Anreizstrategien); Beiträge für Zielarten und Förderungsgebiete im Kulturland.

• 

Realersatz für zerstörte Lebensräume bei Eingriffen und Verbrauch von Flächen für wirtschaftliche Nutzungen; Ausscheiden von Naturvorranggebieten.

• 

Überwachung der Lebensraumentwicklung aufgrund von Zielartenkonzepten.



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