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Trüsche
Seegemeinden an der Goldküste

TRÜSCHE

Lota lota

Lokalnamen
Quappe, Rutte.

Körper
Walzenförmig, hinten seitlich zusammengedrückte Körperform, Kopf breit und abgeplattet, unterständiges Maul, Kurzbarteln am Seitenrand der Nasenlöcher, Unterkiefer mit einer Bartel, Schuppen klein und zart, Schwanzflosse gerundet. Die nachtaktive Trüsche ist ein typischer Grundfisch mit ausgeprägt unterständigem Maul für die Nahrungsaufnahme vom Seegrund. Sie kommt vorwiegend in Seen vor. Tagsüber hält sie sich versteckt unter Steinen, nachts geht sie auf Jagd. Wegen der Aufnahme von Bodennahrung wird die Trüsche vielfach wie die Barbe zum Nachweis von Schwermetallen in den Gewässern verwendet. Diese Schadstoffe lagern sich in der Leber der Trüsche ab. Die Trüsche ist der einzige dorschartige Fisch des Süsswassers. Die Fortpflanzung erfolgt in den Wintermonaten, wobei dazu häufig das Mündungsgebiet von Bächen und Flüssen in Seen aufgesucht wird. Die Trüsche ist in allen stehenden Gewässern verbreitet. Dies überrascht insbesondere in den Seen, wo während den Sommermonaten am Seegrund kein Sauerstoff mehr nachgewiesen werden kann. Vermutlich ziehen sich die Trüschen in den Sommermonaten in die Mündungsgebiete der Bäche zurück.

GrösseTrüsche
60-70 cm
maximal 120 cm

Gewicht
2-5 kg
maximal 10 kg

Fruchtbarkeit
30 000-3 000 000 Eier

Verbreitung
Flüsse Europas, Asiens und Nordamerikas. In Europa fehlt die Art auf der Balkan und Pyrenäenhalbinsel, ferner im überwiegenden Teil Englands und Norwegens.




Wetter
WETTER AN DER GOLDKUESTE
Notfallnummern

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