Esox lucius
Lokalnamen
Hecht, „Esox“
Körper
Gestreckte Körperform mit weit nach hinten verlagerter Rückenflosse, Schnauze plattgedrückt mit grossem, breitem Mund und starker Bezahnung, häufig Unterkiefer vorstehend, Flanken unterschiedlich marmoriert mit gelben und grünlichen Tönen, Bauchseite meistens hell gefärbt.Der Hecht ist ein typischer Seefisch; er kommt leider durch Abwanderungen vermehrt auch in Fliessgewässern vor. Er bevorzugt in Seen die Flachwasserbereiche, welche sich besonders im Frühjahr durch wärmeres Wasser auszeichnen. Zur erfolgreichen Naturverlaichung benötigt der Hecht nebst dem Flachwasserbereich auch Wasserpflanzen (u. a. Schilf); damit erhalten die geschlüpften Hechtbrütlinge während der Haftphase optimale Voraussetzungen zum Heranwachsen. Die Junghechte ernähren sich von lebendem Zooplankton und anschliessend - je nach Alter - von den verschiedensten Fischen; sie nehmen kein totes Futter an. Im Kanton
Zürich ist der Hecht in allen Seen und Weihern in guten Beständen vorhanden. Die Naturverlaichung im Zürichsee findet nur noch beschränkt statt, da die ursprünglichen Flachwasserbereiche durch Aufschüttungen eingeengt sind. In künstlich angelegten Weihern im Neben- oder Hauptschluss von Bächen sollte nur ausnahmsweise - und nach eingehenden Abklärungen über die Möglichkeit zur Abwanderung - ein Hechteinsatz vorgenommen werden. Hechte in kleinen Bächen gefährden wegen ihrer Gefrässigkeit das vorhandene Ökosystem.
Grösse![]()
bis 1,50 m
meistens 50 cm-1 m
Gewicht
bis 35 kg
gewöhnlich 2 - 10 kg
Fruchtbarkeit
40 000-300 000 Eier
Verbreitung
Gewässer ganz Europas, ausgenommen Süd Halbinseln, in Asien und dem Nördlichen Eismeer, Amerika von Alaska bis Ohio und Labrador.![]()