Abramis brana
Lokalnamen
Brasse, Brachsmen.
Körper
Hochrückiger, stark abgeplatteter Fisch, Brustflosse reicht bis auf die Höhe der Bauchflosse (Unterschied Blikke), Augen im Vergleich zur Blikke kleiner.
Die Brachsmen sind typische Seefische und weisen mit ihrer Hochrückigkeit schlechte Voraussetzungen für das Leben in einem Fluss (Strömung) auf. Trotzdem kommen Brachsmen auch vermehrt in Flusssystemen, Stauhaltungen und Altwasserläufen vor. Brachsmen sind eine anspruchslose Fischart und fallen durch den verhältnismässig kleinen Kopf mit dem halbunterständigen, kleinen Maul auf. Die Brachsmen können eine ansehnliche Grösse erreichen und sind als „Fleischlieferant“ in gewissen Kreisen begehrt. Grössere Exemplare sollen schmackhafter sein als kleine. Die Fortpflanzung erfolgt im Frühling; dazu suchen die Brachsmen schwarmweise untiefe Stellen auf. Das Laichen der Brachsmen kann vielfach vom Boot oder Ufer aus beobachtet werden. Bekannte Laichstellen sind im Zürichsee die «Böden der Stadt Zürich», im Greifensee die Umgebung der Mündung des Aabaches Mönchaltorf. Die Brachsmen halten sich im Winter in grossen Schwärmen in der Seetiefe auf und sind inaktiv.
Grösse
35-45 cm
maximal 80 cm
Gewicht
1-2 kg
maximal 10 kg
Fruchtbarkeit
50 000-350 000 Eier
je Kilo Körpergewicht des Weibchens sind das 60000-100 000
Verbreitung
ganz Europa![]()