
Querbauwerke bewirken eine Stabilisierung der Gewässersohle und damit eine Verminderung des Geschiebetriebes. Sie stellen aber auch Durchgängigkeitsstörungen dar, welche die Ausbreitung von Organismen im Längsverlauf eines Fliessgewässers einschränken. So können bereits Abstürze mit einer Höhe von rund 20 cm eine Aufwärtswanderung von Kleinfischen unterbinden. Für grössere Forellen sind Absturzhöhen bis zu 70 cm noch überwindbar. Erhoben wurden die genaue Lage und die Höhe von natürlichen und künstlichen Abstürzen und Sohlrampen sowie von verschiedenen Arten von Wehren, Talsperren, Geschiebesperren, Fischtreppen, Durchlässen und Furten.
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Quelle: BUWAL Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft