
Zur Baugeschichte des Hauses
Das langgestreckte giebelständige Gebäude ist, wie jedes ältere Gebäude, während Jahrhunderten in kleineren oder grösseren Etappen gewachsen. Bei einer Um- oder Neunutzung eines Gebäudes wurden die vorhandenen Bauteile, sofern sie qualitativ noch genügten, erhalten und weiter verwendet. Erst unsere heutige Wegwerfmentalität lässt ganze Städte zu ausgehöhlten Heimatschutzkulissen werden. Bauliche Kosmetik konnte man sich früher bei uns nicht leisten.
Die Farb ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich ein Gebäude langsam im Laufe der Jahrhunderte verändert hat, ohne dabei seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. Die Lesegesellschaft und mit ihr der bauleitende Architekt versuchten, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen. Nur durch Reparaturen und Einbauten - nicht durch Abbrüche - sollte das Haus dem heutigen Wohnkomfort angepasst werden. Der Beitrag des 20. Jahrhunderts sollte so bescheiden sein wie die Änderungen der früheren Jahrhunderte.
Eines der wichtigsten Hilfsmittel, die Baugeschichte eines Gebäudes abzuklären, ist heute die dendrochronologische Altersbestimmung der Bauhölzer. Die Untersuchungen an der Farb besorgte das Laboratoire de Dendrochronologie aus Moudon. Es kam zum Ergebnis, dass die Bäume des ältesten Hausteiles um 1454 geschlagen wurden, so dass wir annehmen können, dass der zentrale Hausteil bereits um 1460 als Bohlenständerbau erstellt wurde.
Öffnungszeiten |
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Jeden ersten Sonntag im Monat | 14:00 bis 16:00 Uhr | |
Ausser Januar |
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Führungen | nach Vereinbarung | |
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Langenrietstrasse 6 | Balz Schlittler | ||
8634 Hombrechtikon | Höhenweg 2 | ||
| 8714 Feldbach | ||
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