
D
Darren
Trocknen der gekeimten Gerste. Doppelbock Kräftiges Starkbier, ober- oder untergärig, mindestens 18 Prozent Stammwürzegehalt.
E
Einbeck (Stadt)
Geburtsstätte des Bockbiers. Das dort gebraute Bier schmeckte bayerischen Herzögen so gut, dass sie einen einbeck'schen Braumeister nach Bayern abwarben.
Etikett
"Visitenkarte" der Brauerei mit Angaben zu Biersorte, Alkoholgehalt und Mindesthaltbarkeit. Deklaration gesetzlich geregelt.
Exportbier
Helles, untergäriges Vollbier mit einem Stammwürzegehalt von mindestens 12 Prozent. Aufgrund des geringen Hopfenanteils deutlich milder als ein Pils.
Extrakt
Substanz, die sich während des Maischeprozesses aus dem Malz löst und die Bierwürze bildet.
F
Fassbier
Ursprüngliche bot das hölzerne Bierfass die einzige Möglichkeit zur Bierlagerung. Heute wird Bier auch in Keckfässern, Flaschen und Dosen vertrieben. Etwa ein Viertel der Bierproduktion in Deutschland gelangt als Fassbier in den Handel.
Flaschengärung
Bei diesem Verfahren findet die letzte Gärphase in der Flasche statt. Ein typischer Vertreter ist das Hefeweizen.
G
Gärung
Phase des Brauvorgangs, in dem Hefezellen den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure umwandeln.
Gambrinus
Schutzpatron der Brauer. Unklar ist der Ursprung der Legende: Es könnte sich um einen burgundischen Fürsten des 13. Jahrhunderts oder einen König von Flandern und Brabant des 16. Jahrhunderts handeln.
Gerste
Nach deutschem Reinheitsgebot zählt die Gerste zu den vier erlaubten Zutaten des Bierbrauens. Zweizeilige Sommergerste ist dazu am besten eignet. Grünmalz Eingeweichte, gequollene und gekeimte Gerste.
H
Hefe
Zählt zu den vier erlaubten Zutaten nach dem deutschen Reinheitsgebot. Beim Bierbrauen unterscheidet man zwischen untergärigen und obergärigen Hefen. Untergärige Hefen sinken beim Gärvorgang auf den Boden des Gärbottichs, obergärige steigen an die Oberfläche.
Hopfen
Staudenpflanze, die an 4-7 Meter hohen Drähten kultiviert wird. In Deutschland finden beim Bierbrauen nur die weiblichen Dolden Verwendung. Die Zugabe von Hopfen erhöht die Haltbarkeit, bringt den typisch bitteren Geschmack und spielt auch bei der Schaumbildung im Glas eine wichtige Rolle. Hopfen zählt zu den vier nach dem deutschen Reinheitsgebot erlaubten Zutaten. Bekannte Hopfenanbaugebiete sind die Hallertau und die Region um Tettnang am Bodensee.
J
Jungbier
Bier, das die Hauptgärung abgeschlossen hat und zur Reifung eingelagert wird.
K
Kalorien
Ein Liter Bier hat durchschnittlich 450 kcal (1880 kJ). Abhängig von der Biersorte variiert dieser Wert nach oben (Starkbier 600 kcal oder 2510 kJ) oder unten (alkoholfreies Bier 260 kcal oder 1090 kJ).
Kieselgur
Pulver zum Klären des Bieres, das Trübstoffe bindet und selbst nicht löslich ist. Es wird aus Ablagerungen von Panzern abgestorbener Kieselalgen gewonnen und in verschiedenen Feinheitsgraden verwendet.
Kohlensäure
Entsteht bei der Gärung zu gleichen Teilen wie Alkohol.
Kräusen
Schaumschicht aus Bitterstoffen und Eiweiss, die sich nach Zugabe der Hefe an der Oberfläche des Gärbottichs bildet.
Quelle: wissen.de GmbH