
Die Psychosomatische Funktionslehre (PSFL) ist eine Bewegungsund Tanztherapie, die bei gesunden und kranken Menschen jeden Alters sowohl präventiv als auch therapeutisch eingesetzt wird. In seiner Bewegung kommt der Mensch als Ganzes zum Ausdruck. Leib und Seele gemeinsam gestalten die Bewegung. Die PSFL baut auf elementaren Bewegungsformen auf wie: liegen, rollen, robben, sitzen, krabbeln, stehen und gehen. Die bewusste Wahrnehmung dieser funktionellen Bewegungsabläufe bildet einen ersten Schritt in Richtung Neuorientierung und Weiterentwicklung der eigenen Bewegungs- und somit Ausdrucksmöglichkeiten. Sowohl in der Therapie als auch im Bereich der Prävention geht es darum, Erfahrungen zu vermitteln, die das Gefühl für den eigenen Körper und seine Möglichkeiten verbessern und damit die Voraussetzungen für die Entfaltung individueller Rhythmen und Bewegungen schaffen. Der mit der Therapie bzw. Präventionsarbeit einsetzende Prozess soll zu einer Vertiefung der inneren und äusseren Wahrnehmung führen. Auf dieser Basis wird es möglich, eigene Bewegungsmuster zu erkennen, zu akzeptieren und schrittweise zu verändern.