
Das Autogene Training ist streng genommen keine Heilmethode, sondern eine Hilfe zur Entspannung. Sie wurde vor mehr als 60 Jahren vom deutschen Arzt J. H. Schultz entwickelt. Diese Entspannungsmethode ist heute sehr weit verbreitet undd allgemein anerkannt. Die Wirkung beruht auf der Lockerung der Muskulatur, auf Beruhigung des Atems, auf allgemeiner Steigerung des Wohlbefindens und der Konzentrationsfähigkeit. Autogenes Training eignet sich zur Beruhigung und Entspannung und bietet sich für viele Therapien begleitend an. Kinder und Jugendliche eignen sich die Übungen besonders leicht an und profitieren beim Lernen und bei Prüfungen. Schmerzt der Kopf? Rast das Herz? Die Grundstufe des Autogenen Trainings kennt 4 Organübungen, die den Kopf, das Herz, die Atemwege und die Bauchorgane ansprechen. Die Formeln und Vorstellungen wirken über das vegetative Nervensystem gezielt auf die Organe ein. Dieser Prozess verändert einzelne Körperfunktionen, aber auch die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit. Das Autogene Training ist als Gesamtsystem eine fundierte Methode mit hoher therapeutischer Wirkung.